San Francisco – Unsere geheime Liebe!

Im Sommer 2016 haben wir die Westküste der USA bereist. Dabei war unser erster Stopp San Francisco.
Bereits während unserer Fahrt vom Flughafen zum Hotel verfielen wir absolut dem Charme der Stadt.

Den ersten Tag verbrachten wir eher entspannt. Wir wohnten für ein paar Tage im „The Mosser Hotel. Für einen Städtetrip, bei dem man den ganzen Tag unterwegs ist, reicht dieses Hotel definitiv aus. Die Hotelpreise sind in San Francisco leider extrem hoch. Das Hotel lag direkt im Zentrum und verschiedene Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und der Hafen waren zu Fuß gut erreichbar. Am Morgen gab es in der Lobby Kaffee und kleine Snacks wie Muffins oder Kekse.

Blick auf San Francisco von der Golden Gate Bridge.

Zu Fuß durch San Francisco

Da wir dank des Jetlags sehr zeitig schlafen gingen, begann unser nächster Tag bereits gegen 6 Uhr. Wir wollten die Stadt, soweit es möglich war, zu Fuß erkunden. Unser erstes Ziel war die bekannte Lombard Street. Nach einem längeren Fußmarsch quer durch die Stadt, Berg auf und ab, mitten durch das Chinesische Viertel, erreichten wir die Lombard Street nach gut 40 Minuten. Wir konnten vom oberen Ende der Straße in alle Richtungen schauen. Auf der einen Seite das alte Hochsicherheitsgefängnis Alcatraz, auf der anderen ein toller Blick auf den gut 2,5 km entfernten Coit Tower. Die Lombard Street ist unserer Meinung nach ein Must-See in dieser wunderschönen Stadt. Auf dem Weg zum Coit Tower hatten wir eine lustige Begegnung. Drei junge Männer, davon einer als alte Dame mit Gehilfe verkleidet, hatten sichtlich Spaß während eines Fotoshootings. Wir waren zunächst geschockt, als wir bereits von weitem sahen, wie die „alte Dame“ auf die Straße geschubst wurde und ihr die Gehhilfe entrissen wurde. Bei näherem Hinsehen wurde uns aber schnell klar, was hier los war. Beim Coit Tower angekommen machten wir zunächst eine kleine Pause. Er öffnete erst gegen 10 Uhr und dank des Jetlags hatten wir noch etwas Zeit. Um auf den Turm zu gehen sollte man etwas Wartezeit einplanen, denn auch bei unserer Ankunft gegen 09:30 Uhr stand bereits eine kleine Schlange am Einlass. Die Aussicht auf die Stadt und den Hafen bis hin zur Golden Gate Bridge ist unbeschreiblich!

Aussicht in Richtung Downtown vom Coit Tower.

Die Golden Gate Bridge

Natürlich ging es danach noch zum Wahrzeichen Nr. 1 von San Francisco, der Golden Gate Bridge. Diesen kleinen Abstecher können wir jedem wärmstens empfehlen. Der Nahverkehr ist in San Francisco wirklich gut ausgebaut, so dass wir die Golden Gate Bridge nach etwa 20 Minuten Busfahrt erreichten. Wir spazierten zunächst ein Stück auf der Brücke und anschließend noch unter ihr hinweg. Dabei konnten wir sogar Delfine in Küstennähe beobachten. Das Essen an der Golden Gate Bridge im direkten Restaurant war leider enttäuschend, es gab lediglich ein paar Hot Dogs, die nicht wirklich gut schmeckten.

Ausblick vom Coit Tower in Richtung Hafen und Golden Gate Bridge.

Was gibt es außerdem zu sehen?

Auf dem Weg zurück in die Stadt hielten wir an den „Painted Ladies“ an. Bereits als Kind war ich ein großer Fan von der amerikanischen Serie `Full House`, vielleicht kennt sie der ein oder andere von euch? Deshalb wollte ich diese Häuser unbedingt sehen. Leider wurde zu diesem Zeitpunkt der dort anschließende Park gerade neu gestaltet, aber mittlerweile sollte er dafür umso schöner sein!
Im Anschluss daran machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Hotel und Hafen. Natürlich durfte auch eine Fahrt mit dem bekannten Cable Car nicht fehlen. Springt einfach auf und bezahlt direkt auf dem Cable Car oder holt euch zuvor ein Busticket (z.B. bei Walgreens), mit dem ihr die Cable Cars ebenfalls nutzen könnt. Von der letzten Haltestelle war es nur noch ein Katzensprung bis zum Hafen. Dort schlenderten wir durch eine kleine Markthalle und holten uns ein Getränk bei Starbucks. Auf einer Bank am Hafen haben wir den Moment und die Sicht auf die Oakland Bay Bridge genossen.

San Francisco hat unglaubliche viele Facetten und es gibt für jeden ein schönes Plätzchen. Mit dem Bus kann man alles Sehenswerte gut erreichen. Während unseres großen Spaziergangs sind wir an vielen kleinen Parks, wunderschönen Gebäuden und tollen Geschäften vorbei gekommen. Wir können es euch empfehlen, die Stadt soweit wie möglich, zu Fuß zu erkunden. Man nimmt dadurch wunderschöne Ecken und Plätze, an denen man mit Bus, Bahn oder Auto einfach vorbei fahren würde, ganz anders wahr. Durch die steilen Straßen hat man, je höher man geht, eine immer schönere Aussicht in alle verschiedenen Richtungen. Leider war unsere Zeit dort viel zu kurz! Niemals hätte ich (Nathalie) damit gerechnet, aber ich habe mich Hals über Kopf in diese Stadt verliebt!

Geliebtes San Francisco, wir sehen uns definitiv wieder! <3

Wir hoffen unsere Erfahrungen konnten euch weiter helfen! Über ein Feedback oder eure Erfahrungen mit dieser Stadt würden wir uns freuen!

N & D <3

PS: Schaut euch, wenn ihr möchtet, auch gern unser San Francisco Video an!

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